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Ausgewählter Beitrag
Letzte Woche beim Chirurgen
wurde ich mit den Worten empfangen :" Wir können nichts für sie tun, unser Computer fährt nicht hoch":.
Häh, dachte ich so für mich, was soll das denn, ich hatte mich nach einer Fachkonferenz völlig abgehetzt, um den Termin halten zu können.
Sie brauchen doch nur meinen Zeh neu zu tappen, wozu brauchen sie da den Computer?
Nun wer Privatpatient ist, kennt dieses Spielchen zur Genüge, in den Computer werden dann Sachen eingehämmert, die teilweise nicht durchgeführt worden sind, aber die Abrechnungssumee "nett" nach oben treiben.
Ich könnte einige Beiträge dazu schreiben. Wenn man sich dann nämlich mal beschwert, werden sie stillschweigend aus der Rechnung herausgenommen.
Sie könnten doch morgen früh in den Computer eingeben, was sie heute getan haben, war mein Vorschlag. Ach ja, stimmt ja, könnten wir so machen.
Aus Rachegelüsten heraus oder purer Unfähigkeit "tapte" mir die Schwester dann so den Zeh so blöd, dass die Schmerzen eher zunahmen.
Am Freitag letzter Woche entfernte ich den "Tapeverband" dann und laufe seitdem ohne Verband herum, geht in der Wohnung prima, draußen ist es nicht so toll.
Orangata 02.02.2010, 16.04 TB | PL | einsortiert in: Alltag
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Kommentare zu diesem Beitrag
so ist das - den Kassenpatienten machen sich nicht, was die brauchen, den Privatpatienten alles mögliche, was die nicht brauchen.
Ich wünsche Dir gute Besserung, auch ohne den Arzt.
vom 12.02.2010, 02.07
Tappen ist irgendwie zwischen Placebo und faulem Zauber, befürchte ich. Kann man machen, wenn es dem Patienten ein gutes Gefühl gibt. Dann muss man es natürlich auch so machen, dass es ein gutes Gefühl gibt. Und die Rechnung ist dann auch noch eine hübsche Sache, die bringt einen dann endgültig wieder auf die Beine.
vom 04.02.2010, 10.28
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