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    Die Streikwelle die momentan durchs Land rollt, mag teilweise berechtigt sein, trotzdem nervt sie.
    Erst die Post, dann die Lokführer, dann konkret im Land Brandenburg der Nahverkehr, dann die Kitas, jetzt wieder die Post.
    Wirklich betroffen war ich nur durch den Poststreik, eine Pflanze dümpelte über anderthalb Wochen im Verteilerzentrum vor sich hin.
    Vorgestern bin ich durch Zufall in die streikenden Erzieher begegnet und dachte spontan an einige Vorfälle in den die Fürsorge-und Aufsichtspflicht bei meinem Sohn vernachlässigt wurde.
    Ich fühlte angesichts der Transparente :" Wir leisten gute Arbeit!" und "Wir verdienen mehr Wertschätzung!" eine gewisse Form von Zweifel.
    Zeitgleich erscheinenBeiträge über die Belastung von Erzieherinnen. Da ich auch in ähnlichem Beruf arbeite, kann ich mir auch ein Urteil darüber bilden.
    Vielleicht ist es auch einfach so, dass viele Erzieherinnen eben nicht so belastbar sind, dass sie in einem "weichen"Beruf" abtauchen wollten.
    Warum geht es in den Streiks nicht um Inhalte?
    Beispielsweise um kleinere Gruppengrößen, um die Einstellung von Sonderpädagogen , um Frühförderung?
    Warum geht es immer nur um Geld?

    Orangata 13.05.2015, 13.27

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    Kommentare zu diesem Beitrag

    1. von Georg

    "Warum geht es immer nur um Geld?" Die Frage der Fragen. Schlag mich, wenn du magst, aber ich behaupte, Geld steht deshalb an erster Stelle, da es die Antriebsfeder des Neides ist. Alle wollen immer gleich alles - zumindest all das, was der Nachbar auch hat.

    Noch nie habe ich jemanden streiken gesehen und fordern gehört, er verdiene im Vergleich zu anderen zu viel Geld und verlange daher entweder weniger Gehalt oder zumindest, dass der andere genauso viel wie man selber verdienen solle. Naja, kleiner Scherz, streiken für jemand anderen? So nobel ist die Menschheit dann doch nicht ;-)

    Ich hatte neulich ein Interview im TV gesehen. Es wurde eine Erzieherin befragt. Sie meinte, dass die Anforderungen in ihrem Beruf heute fast identisch mit denen von Grundschullehrerinnen sei. Daher müsse ihre Bezahlung auch der der Lehrerinnen entsprechen. Ich fragte mich sofort, warum die Erzieherin denn nicht gleich Lehrerin geworden ist? Klar, das hätte natürlich viel mehr Intelligenz und Arbeit und Zeit an Ausbildung erfordert.

    Was passiert, wenn Erzieherinnen viel mehr Geld verdienen? Sofort wird eine neue Berufsgruppe erfunden, sagen wir mal "Hilfserzieherinnen", die dann die Aufgabe der Erzieherinnen von heute für weniger Geld machen werden. Dagegen wird dann aber nicht gestreikt. Ähnlich wie im Krankenhaus bei den Krankenpflegerinnen und den KrankenpflegerHELFERinnen (so ähnlich bezeichnet man die beiden Berufe wohl, ich kenne mich da namenstechnisch nicht aus). Stehen daraufhin irgendwann die Helferinnen und Helfer auf und fordern ihrerseits mehr Geld und Anerkennung, dann wird wahrscheinlich eine weitere Untergruppe erfunden, vielleicht die Hilfshelferinnen.

    Es sollten alle mal damit beginnen, gemeinsam am selben Strang zu ziehen, dann ist man um ein Vielfaches stärker als beim ständigen Hickhack "der andere hat mehr als ich, ich will genauso viel wie er". Und vielleicht sollte man einfach auch mal mit weniger Materialismus mehr zufrieden sein, ich meine, wofür lebe ich und wofür arbeite ich? Und warum mache ich überhaupt, was ich mache?

    vom 14.05.2015, 12.55
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