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    DHL Story ......

    ...dauerte halt länger , dauert ewig. Jeden Tag checkte ich DHL App, am Samstag, ich traute meine Augen nicht, wurden die ersten fünf Wasserkisten ins Zustellfahrzeug geladen ( 10:02 Uhr). Wir waren alle zu Hause, also kein Problem, ohnehin helfen wir uns im Haus gegenseitig, irgendwer hätte eh die Kisten schon angenommen. Kurz vor 15 Uhr checkte ich die App noch einmal : " Der Kunde war nicht zu Hause, die Ware wird im nächsten Postamt deponiert". Es hat nicht einmal geklingelt, ihr hättet mich nicht fluchen hören wollen. Telefonate in die Zentrale folgten, eine Zweituustellung wurde online geordert. Am Dienstag , dem Tag an dem sie erfolgen sollte, erfolgte sie natürlich nicht. Lange Rede, kurze Handlung, ich habe sie heute ( 5x12kg =60kg ) mit dem Taxi abgeholt. Danke DHL für nichts.

    Orangata 09.07.2015, 13.52

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    Kommentare zu diesem Beitrag

    3. von Torsten

    Tja, mir ist es, glaube ich, so noch nicht passiert, aber ich habe das von Kunden gehört. Man kann es nicht begreifen. Kann doch nicht so schwer sein, mit dem Daumen auf den Klingelknopf zu drücken – oder auf den eines anderen Hausbewohners.

    vom 02.10.2016, 00.14
    2. von Georg

    Genau das hatten wir hier auch mal ein paar Wochen lang. Hier ist IMMER jemand zu Hause, trotzdem glaubte man uns das nicht bei der telefonischen Beschwerde. Dann stellte sich später heraus, es war ein Vertretungsfahrer, der sich nicht so gut in der Gegend auskannte (hier auf dem Land sind die Wege lang und kosten viel Zeit) und daher seine Tour nicht geschafft hatte. Er hatte nicht nur uns absichtlich belogen, sondern die halbe Nachbarschaft (alles abgelegene Bauernhöfe) - aber eine Firma war dabei, die dringend auf ihre täglichen Lieferungen angewiesen ist. Nur deshalb, also wegen deren Beschwerde, kam alles am Ende dann heraus.

    Wenn die einzelnen Menschen überfordert sind aus welchen Gründen nun auch immer, dann haben sie kaum die Möglichkeit, das ihren Chefs der DHL-Sub-Sklaventreiber so auch zu sagen, denn wenn es öfter vorkommt, werden sie ihren Job verlieren oder Abzüge ihres eh kargen Lohns bekommen. Da kann ich dann schon verstehen, dass sie es mit der Lüge "Empfänger nicht angetroffen" versuchen - ich kann es verstehen, finde es aber dennoch nicht duldbar, absolut nicht, denn was dieser Betrug am Empfänger bedeutet (dass DHL seinerseits ihm dann eine Lüge unterstellt), steht in keinem Verhältnis mehr mit dem gestressten Boten. Würde er sagen, "sorry, ich habe es nicht geschafft", dann wäre es in Ordnung, ich glaube, wir alle hätten Verständnis dafür, lügt er aber, betrügt DHL UND den Empfänger, dann gehört er gekündigt.

    Wir haben eine feste Zustellerin, die ist perfekt, denkt selbstständig und kennt sämtliche Umstände all ihrer Kunden. Sie bekommt auch mehrmals im Jahr etwas zum Dank dafür. Ich plane meine Sendungen mittlerweile so, dass ich für die Zeit, in der sie in Urlaub ist, nichts mehr bestelle. Also so jemanden zu haben, das ist echt Gold wert.

    Aber das ändert ja nichts an deinem Ärger, den ich absolut verstehen kann. Du hast in allem recht, was du schreibst. Dass die Boten so schrecklich unterbezahlt sind, liegt auch nicht an der "Geiz-Ist-Geil-Mentalität" der Kunden - das versuchen DHL & Co. uns allen nur immerzu einzureden ("ihr seid selber Schuld"), denn ob ein Versand 1 Euro mehr kosten würde, würde niemanden stören, wenn dafür dann eine bessere Zustellung gesichert wäre und der Bote auch diesen Euro pro Lieferung bekäme. Den würde er aber gar nicht bekommen, denn die brutale Kostenreduzierung in diesem Gewerbe wird in erster Linie ausschließlich wegen der Gewinnmaximierung betrieben. Sie steht an oberster Stelle und begründet all die verbrecherische Sklaventreiberei. Die einzelnen Kunden sind denen wurscht - so lange sie still halten und keiner etwas von den Betrügereien erfährt. Insofern ist dein Eintrag der einzige wirklich gute Schritt zu einer Verbesserung der Verhältnisse. Macht es jeder öffentlich, dann verändert sich etwas.

    vom 09.07.2015, 17.21
    1. von rosiE

    ja kenn ich, da rührt man sich nicht vom fleck, kein radio und so, damit man die klingel nicht überhört, kurz springt man mal zum briefkasten, ploing, kärtchen: sie sind nicht zuhause gewesen, hahaha
    ich habe kein auto und das paket so riesig.......

    vom 09.07.2015, 14.48
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